Ihre Werte

Daten & Verlauf

Was die Sensoren über Pebbels' letzte Monate aufgezeichnet haben — ehrlich, mit allen Lücken und allen Tiefen.

Diese Kurven sind echt — direkt aus Pebbels' Sensoren, über rund acht Monate und mehr als 38.000 Messwerte, nichts geglättet, nichts geschönt. Auch die Lücken gehören dazu: In guten Wochen trug sie keinen Sensor (auch eine Kostenfrage). Gerade deshalb erzählen die Daten ehrlich, wie ihre Krankheit verlief — und warum am Ende die richtige Technik den Unterschied machte.

Der lange Blick

Die letzten Monate

Vom 19. September 2025 bis zum 25. Mai 2026 — fast acht Monate am Stück. Ein stabiler Herbst, ein scharfer Einbruch im März, nochmal Erholung im April, dann der finale Absturz. Die Lücken sind keine fehlenden Daten im schlechten Sinn — es waren die guten Phasen ohne Sensor.

Glukose-Verlauf von Pebbels über fast acht Monate, farblich getrennt: rot ohne Tabletten, grün die stabile Zeit unter Tabletten, rot am Ende als sie nicht mehr wirkten; mit den Stationen der Tierklinik Elversberg

Die Farben trennen die Phasen: rot links = ohne die Tabletten (Einstellung & Notfälle), grün = die stabile Zeit unter Proglycem ab 07.09.2025 — was ihr das Leben verlängerte — und rot am Ende, als die Tabletten nicht mehr wirkten. Die nummerierten Punkte 1–8 sind die Stationen in der Tierklinik Elversberg (Legende unter der Grafik): vom ersten Notfall über den Tabletten-Start bis zum Abschied.

Der nahe Blick

Die letzten Tage

Herangezoomt auf den 21. bis 25. Mai. Jede Zacke ein Kampf — über Tage hielt sich ihr Blutzucker fast nur unter dem Normbereich, mit immer tieferen Einbrüchen. Am Pfingstmontag, um 20:04 Uhr, endet die Aufzeichnung.

Glukose-Verlauf von Pebbels, 21. bis 25. Mai 2026 — überwiegend unter dem Normbereich, endend am 25. Mai um 20:04 Uhr

Aufgezeichnet mit der Pebbels APP — die Linie, die Patric Tag und Nacht bewachte.

In Zahlen

Monat für Monat

„Zeit im Zielbereich" (70–150 mg/dl) ist der ehrlichste Gradmesser — und erzählt die ganze Geschichte: ein ruhiger Herbst über 85 %, der Einbruch im März auf 35 %, eine letzte Erholung im April, dann das Ende.

Balkendiagramm: Zeit im Zielbereich pro Monat — von 76 % im September 2025 über 91 % im November bis zum Einbruch auf 35 % im März 2026 und 56 % im Mai

Im Februar trug sie fast durchgehend keinen Sensor — da ging es ihr gut. Der März zeigt die große Krise.

Sensor-Vergleich

Was die Sensoren zeigten

Vergleich der Messwert-Verteilung: Libre 3 (tiefster Wert 40), Dexcom (39), Pebbels-App (12)

Drei Sensoren, drei Bilder. Über sieben Monate und 30.674 Messungen zeigte der FreeStyle Libre 3 nie einen Wert unter 40 mg/dl — seinen prinzipbedingten Boden. Werte darunter meldet er nicht, und bei längerem Unterzucker schaltet er ab. Genau dann, wenn es zählt.

Dexcom erfasste die Tiefen bis 40 (und markierte 13-mal „Niedrig"). Die Pebbels-App liest den rohen Sensorwert und zeigte die echten Tiefs bis hinunter zu 12. Bei einer Krankheit, die über die Tiefe entscheidet, ist dieser Unterschied alles.

Hinweis: Libre (bis 7. April) und Dexcom (ab 11. April) liegen direkt hintereinander; die App-Werte stammen aus den finalen Tagen. Der Boden-Effekt bei Libre deckt sich mit der Herstellerangabe und der eigenen Erfahrung.

Was die Daten zeigen

Rückschlüsse

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Die Krankheit kam in Wellen

Acht Monate dokumentiert: ein stabiler Herbst (Okt–Dez 86–91 % im Zielbereich), ein scharfer Einbruch im März auf 35 %, nochmal Erholung im April — dann der finale Absturz. Die Täler wurden tiefer, die guten Phasen kürzer.

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Die letzten Tage — ein Dauer-Tief

Im Schnitt 64 mg/dl, 62 % der Zeit unter 70, 41 % unter 54, der tiefste Wert 12 — trotz aller Maßnahmen. Der Körper konnte nicht mehr gegensteuern.

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Das Medikament verlor seinen Griff

Wochen vorher trieb eine 100-mg-Tablette den Zucker noch bis ~300. Im April lag das Maximum bei 264, in den letzten Tagen bei nur noch 137. Gleiche Therapie, immer schwächere Wirkung.

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Der Sensor entschied, was man sah

Über sieben Monate und 30.674 Messungen zeigte Libre nie einen Wert unter 40 — seinen prinzipbedingten Boden. Dexcom und vor allem die Pebbels-App machten die echten Tiefs sichtbar, bis hinunter zu 12. Nur was man sieht, kann man behandeln.

Hinweis: Dies ist eine ehrliche Auswertung von Pebbels' eigenen Messdaten — keine allgemeingültige Studie und keine tierärztliche Beratung. Jeder Verlauf ist anders.